Krankheitsbegriff

Der Begriff „Besenreiser“ kommt von „Reiser oder Reisig“, also fein verästelte Zweige,. Es wird unterschieden zwischen (kleinsten) roten Besenreisern, (kleinen) violetten und (etwas größeren) blauen Besenreisern. Sie liegen oft in unterschiedlichen Tiefen und/oder haben unterschiedlich speisende Gefäße : allein schon deshalb braucht es oft mehr als einen Anlauf, um sie zu entfernen.

In der Besenreiser-Therapie verwenden wir für jeden Besenreiser-Typ ein speziell darauf abgestimmtes Verfahren und erzielen damit sehr gute Erfolge.

Besenreiser und netzartige kleine Krampfadern können heutzutage ausgezeichnet behandelt werden. Ich lege großen Wert auf eine erstklassige Vor- und Nachsorge : im Rahmen einer geplanten Besenreiser-Behandlung prüfen wir per Ultraschall alle weiteren Beinvenen.

Besenreiser sind in erster Linie ein ästhetisches Problem, weil sie unschön aussehen. Sie können aber auch ein Hinweis auf eine darunter liegende Venenschwäche oder eine Gefäßmissbildung sein. Es sind Mikro- oder Mini-Krampfadern, oftmals ist eine familiäre Bindegewebsschwäche (vererbte Veranlagung) vorhanden, aber Besenreiser können auch bei Menschen mit gutem Bindegewebe auftreten und sie betreffen Männer genauso wie Frauen. Verstärkend wirken können Faktoren wie Hormone, Schwangerschaft sowie Übergewicht oder starke Gewichtsreduktion.

Besenreiser können an allen Stellen des Beines entstehen und sie können, egal, ob man sie verödet, mit Laser behandelt oder ob keine Behandlung durchgeführt wird, mit keiner Therapie der Welt zuverlässig vermieden werden. Besenreiser können grundsätzlich leider immer wieder auftreten. Sie verhalten sich wie Unkraut und kommen oft einfach immer mal wieder neu.

Besenreiserfreie Beine zu haben, ist in der heutigen Zeit ein angemessener Anspruch gepflegter Damen und Herren, der mit geringem Aufwand zu erreichen ist.

3D-Hightech-Verödungsbehandlung 

So unterschiedlich die Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Krampfaderbefunde. Krampfadern und Besenreiser liegen nicht immer gleich tief und sie haben unterschiedlich speisende Gefäße, das bedeutet wir haben einen dreidimensionalen Befund mit völlig unterschiedlichen Durchmessern.

 Nach umfassender Farbultraschall-Diagnostik kombinieren wir 3D Schaum- und Flüssigverödungen (Sklerosierung) mit Lupenbrille unter LED-Spezialbeleuchtung sowie Lasertechniken, um Besenreiser Schritt für Schritt zu entfernen- dafür werden mehrere Sitzungen anberaumt. Das erlaubt uns, jeden Besenreiser individuell zu behandeln. Der Vorteil ist, die Verödung von Besenreisern ist eine erfolgreiche, nebenwirkungsarmes und ambulant durchzuführende Behandlungsmethode.   

Vorbeugung

Die beste Vorbeugung ist die regelmäßige Behandlung neu aufgetretener Besenreiser. Je früher eine Behandlung erfolgt, umso geringer der Aufwand und optimaler das kosmetische Resultat.

Für den dauerhaften Erfolg empfehlen wir einen jährlichen Venencheck, und damit haben Sie dann auch stets vorzeigbare Beine.

Sklerosierung

Bei der Verödungsbehandlung von Besenreisern (Sklerosierung) werden spezielle Mittel ( Aethoxysklerol ) in die Besenreiser eingespritzt, was zu einer Gefäßwandreizung mit nachfolgender Verklebung führt. Die derart verklebten Gefäße sind nicht mehr mit Blut gefüllt, werden vom Körper abgebaut und sind damit nicht mehr sichtbar.

Damit der Verklebungsvorgang verbessert und das Erreichen des gewünschten kosmetischen Ergebnisses beschleunigt wird, erfolgt im Anschluss an die Sklerosierung das vorübergehende Tragen eines leichten Kompressionsstrumpfes für ca. 3 Tage.

Die Sklerosierungsbehandlung von größeren, sogenannten retikulären und Seitenast-Varizen wird mit der Mikroschaum- und Schaumverödungsbehandlung durchgeführt:  Aethoxysklerol wird zu einem weichen, pastösen Schaum aufgeschäumt und mit einer Spritze, direkt oder über feine Katheter, in die zu behandelnden Gefäße eingespritzt. Unter Ultraschallkontrolle und unter Einsatz einer LED Lampe werden tieferliegende Krampfadern und die Besenreiser versorgende Gefäße unter „Sicht“ punktiert und mit Hilfe feinster Nadeln verödet. 

Während flüssige Verödungsmittel aus diesen Gefäßen schnell abfließen, haften derart aufgeschäumte Verödungsmittel regelrecht an der Gefäßwand und entfalten so vor Ort eine Wirkung, die ansonsten nur mit mehreren oder vielen Flüssigsklerosierungen erreicht werden könnte. 

Dieser Prozess stabilisiert sich nach ca. 1- 2 Wochen und ist allerdings erst nach 3 Monaten vollständig abgeschlossen. Damit dieser Vorgang beschleunigt und das kosmetische Ergebnis optimiert wird, sollte bei diesem Verfahren zumindest für 1-2 Wochen ein leichter Kompressionsstrumpf getragen werden.

Sollte sich eine derart behandelte Vene nach Jahren wieder öffnen oder eine neue Varize auftreten, kann problemlos eine neuerliche Behandlung durchgeführt werden.

Die Sklerosierungstherapie mit Mikroschaum und/oder Schaum bietet sich vor allem für retikulären, Seitenast- Varizen sowie Rezidive an, ist aber in Einzelfällen auch für die Teilbeseitigung der großen Venenstämme (Rosenvene) und ihrer Seitenäste eine Alternative, wenn ein Patient keine Operation zugemutet werden kann.


Für kleinste hellrote Äderchen, welche auch im Gesicht oder am Stamm auftreten können eignet sich der hochspezifische KTP Laser. Nach der Behandlung kann eine kleine Krise auftreten und auf Sonnenschutz ist zu achten.




BEHANDLUNGSDAUER:

30-60 MINUTEN


BEHANDLUNGSERFOLG:

3-6 WOCHEN



KOSTEN:

AB 120,-


Ordination


Gaisbergstr. 18

5020 Salzburg





info@drkalteis.at

+43 664 88595812





IMPRESSUM

DATENSCHUTZ

Diese Website verwendet Cookies. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung für Details.

OK